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Design Thinking ist ein Ansatz bzw. eine Methode zum Lösen von komplexen Problemen und zur Ideengenerierung. Er kann beispielsweise bei der Entwicklung von Produkten, Dienstleistungen, Designs, Geschäftsmodellen oder Arbeitsformen genutzt werden. Wichtig ist dabei, dass immer die Wünsche und Bedürfnisse der Nutzer*innen im Mittelpunkt stehen. Da visionäre Konzepte und Kreativität in der Arbeitswelt immer wichtiger werden, ist Design Thinking zum Buzzword für das Vorantreiben mutiger Ideen und Innovation geworden.

Wie genau sieht das aus?

Für die Anwendung von Design Thinking sind 3 Grundprinzipien ausschlaggebend: Prozess, Raum und Teams.
Der Design Thinking Prozess gliedert sich in 6 Phasen:

  1. Die Verstehens-Phase hilft dabei, das Problemfeld rational, d.h. mit dem Kopf, zu analysieren und die Teilprobleme, Interessen & Zusammenhänge aufzudecken. Hierfür gibt es verschiedene Methoden, wie etwa die Stakeholder Map, 360 Research, Internet-Recherchen oder Mind-Maps.
  2. Die Beobachten-Phase ist besonders wichtig, um Empathie für die involvierten Personen und Nutzer*innen aufzubauen, insbesondere für die Nutzer der zukünftigen Lösung. Deren Bedürfnis sind der Schlüssel für eine erfolgreiche Innovation. User Research bzw. Interviews helfen diese Bedürfnisse klar zu formulieren und mit vorherigen Annahmen abzugleichen.
  3. Sichtweise definieren: Hier geht es um Fokus und darum, nach der Recherche die relevanten Probleme zu identifizieren. Welche Zielgruppe und welche Bedürfnisse sind die zentralsten? Um dies herauszufinden hilft bspw. die Methode der “Persona”. Alle Infos werden gesammelt, interpretiert und Erkenntnisse abgeleitet, die die weitere Richtung angeben.
  4. In der vierten Phase werden schließlich mit Brainstorming und anderen Methoden Ideen entwickelt. In dieser Phase soll der Fantasie keine Grenzen gesetzt werden. Die Ideen können später nach unterschiedlichsten Kategorien geclustert werden (einfach und effizient gegenüber visionärem Potenzial, am nutzerfreundlichsten etc.).
  5. In der Prototyping-Phase geht es darum, mit den Händen zu denken. Dadurch werden aus Ideen reichhaltige Lösungsansätze, die greifbar sind und anderen präsentiert werden können.
  6. Für die Weiterentwicklung der Prototypen braucht es Feedback, weswegen die nächste Phase das Testen ist. Hier zeigt sich, was an der Idee funktioniert, welche Details verändert werden sollten und welche Aspekte hinzugefügt werden können. Beim Design Thinking ist das stetige Prototypen und Testen als iterativer Prozess vorgesehen. Ganz nach dem Motto: fail early and often, sollen durch den kontinuierlichen Verbesserungsprozess die besten Ergebnisse generiert werden, die dann implementiert werden.Um den DT Prozess am effektivsten zu gestalten, empfiehlt es sich mit Menschen  unterschiedlichster Expertisen und Perspektiven zu versammeln. Denn transdisziplinären Teams profitieren von ihrer Schwarmintelligenz. Außerdem braucht es für den Ideenentfaltung einen passenden Arbeitsraum. Hierzu gehören mobile Raumkonzepte, sowie Arbeiten im Stehen, Schreiben auf Whiteboards oder Post-its.

Design Thinking in der Praxis

Wir bieten Design Thinking Workshops unterschiedlicher Länge und Intensität an. Dabei nutzen wir Design Thinking, um interessante, neue Ideen zu entwickeln, die sonst keinen Raum bekommen. Design Thinking kann einem Team die nötige Energie geben, Innovation anzupacken und Routinen zu durchbrechen. Design Thinking vermittelt oftmals vor allem eine Haltung der Lösungsorientierung, der Empathie und des Perspektivwechsels, hin zu einer systemischen Perspektive auf komplexe Probleme. Die verschiedenen Brainstorming-Methoden und auch die Methoden zur Zielgruppenbestimmung sind außerdem Teil unserer Kreativitätstrainings.

Anwendungen von Design Thinking