fbpx
Lektion Fortschritt
0% abgeschlossen

Bevor wir mit Design Thinking beginnen, lass uns kurz über Innovation reden. 

Wann hat eine Idee Erfolg? Wann fallen uns die besten Ideen ein? Können wir Bedingungen schaffen, unter denen es uns leichter fällt, kreativ zu sein? Ist Innovation planbar? Stimmt das Bild vom “verrückten Erfinder im stillen Kämmerlein”? 

Der Erfolg einer Idee

Design Thinking 1.1 Innovation Wünschbarkeit Machbarkeit Wirtschaftlichkeit

Damit eine neue Idee zur Innovation wird, also “Erfolg hat”, bedarf es 3 Faktoren: 

Die Idee muss…

  1. Echte Nutzer-Bedürfnisse erfüllen
  2. Technisch umsetzbar sein
  3. Wirtschaftlich Sinn machen  

In Fachkreisen wird das auch Wünschbarkeit, Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit genannt. Es hilft, diese 3 Faktoren im Hinterkopf zu behalten, wenn man mittels Design Thinking nach neuen Lösungen sucht, oder wenn man sich fragt, warum manche Ideen Erfolg haben, und andere nicht. 

Innovation ist planbar!

"Through running a test, we're becoming the best" - Team-Slogan von Johanna, Sophie und Karl

Innovation passiert nicht einfach so. In den allermeisten Fällen reicht es nicht aus, nur lange genug angestrengt nachzudenken, bis man die eine perfekte Idee hat. Und da kommt Design Thinking ins Spiel. 

Design Thinking ist eine Methodensammlung, die Innovation planbar macht! Wenn man die Design Thinking-Schritte beherzigt, ist die Wahrscheinlichkeit, am Ende eine nutzerzentrierte Idee (Wünschbarkeit) zu haben, die machbar ist (Machbarkeit), und Umsatz bringt (Wirtschaftlichkeit), wesentlich höher, als wenn man planlos an die Sache rangeht. 

Das schöne an der Sache: Design Thinking ist ziemlich universell einsetzbar. Da es im Kern aus einer Sammlung von Techniken besteht, kann man sich mit etwas Übung den perfekten Ablauf zusammenstellen, der für die jeweilige Problemstellung ideal passt. Und dann muss man sich nicht nur auf die (naheliegende) Produktentwicklung beschränken, sondern kann auch neue Arbeitsweisen in Teams und ganzen Unternehmen anstoßen. 

Im nächsten Kapitel erfährst du mehr über den klassischen Design Thinking-Prozess in 6 Phasen. Aber zuerst ein kleiner Test, damit du dich selbst überprüfen kannst, ob du die Inhalte schon verinnerlicht hast.