Design Thinking Definition

Definition: Design Thinking ist ein Kultur-Methoden-Paket, um in der Gruppe Innovationen hervorzubringen. Die Design Thinking Kultur besteht aus Ritualen und Kommunikationsmethoden, die Methodik besteht aus Kreativitätstechniken und Recherche-Methoden.

Damit bildet Design Thinking ein wertvolles Softskill-Paket für Menschen in Organisationen, um durch Komplexität hindurch zu navigieren.

Design Thinking Kritik und Abgrenzung

Wichtig zu wissen ist, dass Design Thinking insgesamt schlecht definiert ist – weder gibt es einen eindeutigen Ablauf des Prozesses noch klare Verhaltensregeln. Es ist daher eher eine alchemistische Kunst als eine exakte Methodik – was selten offen gelegt wird.

Design Thinking funktioniert gut für grobe, komplexe Probleme, bei denen keiner mehr so richtig durchsieht – dann hilft Design Thinking, um wieder gemeinsam auf schöne Art und Weise in Aktion zu kommen.

Design Thinking kann daher als gruppentherapeutischer Ansatz für Organisationen und Teams gesehen werden, bei dem keiner der Beteiligten weiß, dass es eine Therapie ist, sondern alle so tun als wäre es wichtige Innovationsarbeit.

Wäre es tatsächlich wichtige Innovationsarbeit, würde aber ein viel strukturierterer Ansatz gewählt werden, z.B. Scrum oder Lean Start-Up oder klassische Forschung & Entwicklung.


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