Spiral Dynamics – 8 Levels des Bewusstseins

Spiral Dynamics ist ein mächtiges Modell. Es beschreibt die Entwicklung von Menschen, Organisationen und Gesellschaften anhand von Kompetenzen & Werten. Die Bewusstseinsentwicklung von Menschen ist hier unterteilt in acht Ebenen, die mit Farben bezeichnet sind. Das Modell geht zurück auf Clare Graves und wurde von Don Beck und Chris Cowan auf Organisationen & Unternehmen angewendet. 

Was ist Spiral Dynamics?

Spiral Dynamics ist ein Modell über die Evolution des menschlichen Bewusstseins. Diese Evolution zeigt sich insbesondere auf 3 Ebenen:

  • in der Gesellschaft, z.B. in der Politik und der Wechselwirkung zwischen den politischen Parteien
  • auf der individuellen Ebene im Verhalten, Denken, Fühlen und in den relevanten Bedürfnissen
  • in Unternehmen und Organisationen, in den Organisationsstrukturen, im Führungsverhalten und in der alltäglichen Arbeitskultur.

Das Modell zeigt die dominanten Werte und Geisteshaltungen auf, in denen sich Menschen und Gruppen befinden. Spiral Dynamics beruft sich hierbei vor allem auf die Erkenntnisse der Geschichte und der Psychologie (insbesondere der Entwicklungspsychologie) [1].

Die acht Ebenen von Spiral Dynamics bestehen jeweils aus einem Set von Denkweisen, Verhaltensregeln und kommunikativen Patterns, die sich in der Menschheitsgeschichte in Kontexten entwickelt haben, für die diese hoch funktional und stimmig sind. Seit der Menschwerdung haben sich bis heute viele Organisations- und Bewusstseinsformen herausgebildet. Spiral Dynamics liefert durch sein Modell eine präzise wie offene Beschreibung ihrer gemeinsamen Strukturen.

Ähnliche Konzepte zu Entwicklungsstufen & Wissenschaftliche Grundlage

Frühere Modelle: Die Maslow’sche Bedürfnispyramide ist ein einfacheres Modell, welches eine hierarchische Entwicklung von Bedürfnissen beschreibt [2]. Die Bedürfnishierarchie bildet damit auch die Grundlage für die Experimente und das Modell von Clare Graves, woraus Spiral Dynamics entstand. Jean Piaget entwickelte ein Modell über die kognitiven Entwicklungsstufen bei Kindern [3], welches wiederum die Grundlage bildet für die Stufen der Moral bei Lawrence Kohlberg [4]. Jane Loevinger abstrahierte daraus die Stufen der Ich-Entwicklung [5] mit großen Überschneidungen zu Spiral Dynamics. Sehr ähnlich ist das Stufenmodell der psychosozialen Entwicklung von Erik Erikson [6].

Spätere Modelle: Ken Wilber nutzte Spiral Dynamics für seine integrale Theorie und hat es mit AQAL (all quadrants, all levels) einem breiten Publikum zugänglich gemacht. Frederic Laloux entwickelte daraus eine vereinfachte Form für Organisationen: “Reinventing Organizations„.

Die empirische Grundlagen sind für alle Modelle leider etwas spärlich, am besten bei Erikson [7] und Kohlberg [8]. Die Vielzahl der Modelle spiegelt die Schwierigkeit wider, die sehr komplexen Prozesse der Persönlichkeitsentwicklung scharf zu beschreiben, ohne Vereinfachungen zu machen. Abraham Maslow formulierte seine Pyramide zunächst nur für sich persönlich, da ihm eine Datengrundlage fehlte und brachte diese Schwierigkeit wie folgt auf den Punkt [9]:

„Diese Art Forschung ist an sich derart schwierig […], dass wenn wir auf konventionelle, zuverlässige Daten warten müssten, wir für immer warten würden.“

Was sind die acht Ebenen von Spiral Dynamics?

Farbe Werte Ängste
Beige Überleben: Fight, Flight oder Freeze. Essen, Schlafen, Trieben folgen. Angst vor dem Tod
Purpur Stamm gibt Sicherheit & Stabilität. Rituale, Mythen und Magie schaffen Geborgenheit in einer rauen Umwelt. Angst, von der Gruppe verstoßen zu werden
Rot Ego dominiert und befreit sich. Der Wille strebt nach Macht und Stärke. Angst vor Schwäche und Vernichtung
Blau Regeln, Pflichten, Strafen ergeben eine hierarchische Ordnung. Wenn darin funktionierst, bekommt Sicherheit, Gerechtigkeit und Lob. Angst vor Bestrafung
Orange Streben nach Leistung, Erfolg und Anerkennung. Flexibilität, Wissen: Höher, schneller, weiter. Angst vor Misserfolg & Verlust
Grün Gemeinschaft & Gleichberechtigung, Liebe, Harmonie, Naturverbundenheit, Nachhaltigkeit Angst vor Konflikten
Gelb Selbstorganisation in intelligenten Systemen. Potenzialentfaltung, Sinn, Kreativität Angst vor Überforderung
Türkis Ganzheitlichkeit, globales Bewusstsein, Transzendenz keine Angst mehr

Sobald eine Organisation in ihrem aktuellen Zustand an die Grenzen ihrer Möglichkeiten gerät, geschieht idealerweise eine Transformation hin zur nächst höheren Ebene, die mehr Komplexität & Lösungen erlaubt und dadurch langfristig erfolgreicher sein kann. Wenn dies nicht geschehen kann, gibt es zumeist einen Regress auf eine niedrigere Stufe, die wieder funktioniert. 

Bei den warmen Farben (Beige, Rot, Orange, Gelb) steht das Individuum mehr im Vordergrund, bei den kalten Farben (Purpur, Blau, Grün, Türkis) steht das Kollektiv mehr im Vordergrund. Entwicklung geschieht nach Spiral Dynamics im Wechselspiel der Interessen der Gemeinschaft und des Einzelnen. 

»Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.« // Albert Einstein

Die Grundprinzipien von Spiral Dynamics

Werteorientierung & Meme: Jede Stufe hat ihre eigenen Vorstellungen und Leitgedanken. Zentrale Werte bilden den Kern einer Entwicklungsstufe. So stehen z.B. die purpurnen Werte Stamm, Sicherheit und Religion den roten Werten Autonomie und Durchsetzung gegenüber. Dies spiegelt sich in dem Geist der Menschen in dieser Ebene wider: Die Gedanken, Gefühle und Ideen werden stark beeinflusst durch die gültigen Werte und Normen. Die jeweiligen Bewusstseinsinhalte heißen auch Meme – so etwas wie geistige Gene als Bausteine einer Kultur.

Dialektik: Die Entwicklung nach oben entsteht durch das dialektische Wechselspiel aus These – Antithese und Synthese: Ist die sichere purpurne Gemeinschaft (These) geistig & persönlich zu eng und begrenzt für ein Individuum, rebelliert das rote Ego (Antithese) und schafft Freiheit und Autonomie, aber auch Konkurrenz und das Gesetz des Stärkeren. Für eine Gesellschaft bringt das teilweise Vorteile, aber auch Verluste. Wenn sie daraus lernt, kann sie eine neue, intelligentere Entwicklung vornehmen. Aus der purpurnen These (Gemeinschaft geht vor) und der roten Antithese (Autonomie geht vor) entstehen blaue Verträge und Regeln – die Synthese.

Evolution: Durch Variation der Verhaltensweisen und Meme entstehen neue Antithesen zu den bestehenden Thesen einer Gruppe. Ergeben sich daraus hilfreiche Innovationen, überleben diese – andere verschwinden wieder. So kann es zum Beispiel passieren, dass innerhalb der strengen blauen Regeln einer Organisation gelegentlich Ideen aufkommen (Variation) für größere Effizienz, doch die wenigsten werden akzeptiert. Es kommt also zur Selektion. Die meisten Geschäftsideen und ungewöhnlichen Kommunikations-Prinzipien werden im Keim erstickt. Schaffen es jedoch besonders gute Ideen, die Ziele der Organisation besser zu erfüllen als bisher, entsteht eine neue orange Subkultur der Innovation und Forschung. In diesem Grundschritt der Evolution entwickelt sich eine neue Stufe an Werten, Kulturen, Bewusstsein und Memen.

Transzendieren und Einschließen: Das Emergieren einer neuen Stufe bedeutet keineswegs, dass sie das alte verdrängt, sondern sie inkorporiert alle vorhergehenden Stufen, weist diesen aber veränderte Bedeutungen und Funktionen zu und lehnt einzelne Normen zunächst wieder ab. Am deutlichsten wird dies in Gelb: erst du das Zusammenspiel aller vorherigen Kompetenzen und Werte entsteht diese integrale, systemische Intelligenz.

Spiral Dynamics als Fraktal

Ernst Haeckel formulierte eine Grundregel der Biologie: Die Phylogenese rekapituliert die Ontogenese. Das heißt, die biologische Entwicklung eines Organismus vollzieht ähnliche Muster wie die Evolution seiner Art. Beispiel: Im menschlichen Embyro wachsen sowohl Kiemen als auch die Schwanzwirbelsäule, welche sich später wieder zurückbilden. Ähnlich dazu folgt auch die Bewusstseinsentwicklung des Menschen der Bewusstseinsentwicklung der Gesellschaft: fraktal-spiral-dynamics

Fraktale & Selbstähnlichkeit: Das Besondere an Spiral Dynamics ist, dass es sowohl die geistige Entwicklung des Individuums beschreibt, als auch die Evolution von Organisationen und der gesamten Gesellschaft. So korreliert der Verlauf von Spiral Dynamics mit der Geschichte der Menschheit, als auch mit der Entwicklung moderner Nationen (Stämme – Monarchien – Industrienationen – partizipative Demokratien) und dem Aufwachsen eines Menschen in der heutigen Gesellschaft. Dies entspricht einer fraktalen Struktur: das Kleine ist dem Großen ähnlich.

Regression zur Mitte: Der Entwicklungsgrad der Individuen einer Gruppe liegt meist nahe an  Entwicklungsstufe der Gesamtgruppe. Auch wenn einzelne Menschen sich darüber hinaus entwickeln, sorgt der Schwerpunkt der Gruppe und die Trägheit dafür, dass die meisten Menschen trotzdem auf dem Niveau des Kollektivs bleiben. Es ist außerdem anzunehmen, dass aufgrund von Herdenverhalten selbst einzelne „höhere“ Menschen sich innerhalb der Gruppe dem Mainstream anpassen.

Philosophischer Exkurs: Gibt es ein Ziel der Geschichte?

Sicherlich einer der spannendsten, aber auch umstrittenen Punkte bei Spiral Dynamics besteht darin, dass sie ein Ziel der menschlichen Entwicklung postuliert: das integrale Bewusstsein (Gelb & Türkis). Demnach stehen wir im Augenblick an einem der spannendsten Punkte in der Menschheitsgeschichte, in dem der Sprung von dogmatischer Ausschließlichkeit (“Einzig meine Weltsicht ist die richtige”) zu integraler Offenheit passiert (“Jede Weltsicht hat ihren Wert, aber auch ihren Schatten”). 

Die globalen Herausforderungen ökologischer und sozialer Natur, treiben die Menschen voran, ein neues Mindset und neue Lösungen zu finden, dass in der Lage ist, diesen Herausforderungen sinnvoll und effizient zu begegnen. Selbstverständlich ist die Zukunft offen und die Evolution des Menschens kann im schlimmsten Fall ihr Ende nehmen, aber im besten Fall etablieren wir eine ökologisch und sozial gerechte Gesellschaft. Das ist die grundlegende Vision, die hinter Spiral Dynamics steht.

Nutzen von Spiral Dynamics für Organisationen & Unternehmen

Spiral Dynamics dient dem Verstehen des Ist-Zustandes eines menschlichen Systems und zur strategischen Weiterentwicklung. In Unternehmen und Organisationen gibt es z.B. folgende Anwendungen:

  • Einschätzung der Kompetenzen der Mitarbeiter
  • Konfliktanalyse verschiedener Parteien in einer Organisation, insbesondere für Werte-Konflikte
  • Aufdecken des Potenzials einer Person für die 
  • Strategien ableiten für die Organisationsentwicklung
  • Eine gemeinsame Sprache finden für die unterschiedlichen Haltungen bezüglich Führung, Entscheidungsfindung, Profitorientiertung
  • Spiral Dynamics liefert eine Art Landkarte für das Verstehen gesellschaftlicher Zusammenhänge: Wie beeinflussen diese eine Organisation? Wie können sie genutzt werden?
  • Neu-Entdeckung des Sinns und der Vision

3 Herausforderungen in der Arbeit mit Spiral Dynamics

Spiral Dynamics sieht bunt und spielerisch aus, dahinter verbirgt sich jedoch eine wertvolle Tiefe. Wie jede Weisheit, lässt sich auch Spiral Dynamics.

  1. Der blinde Fleck. Das Modell ist nur so gut wie sein Anwender. Wenn ein Mensch nur das Schlechte in Anderen sieht, wird er dies auch mit Spiral Dynamics. Wenn ein Mensch sehr stark in einem orangenen Umfeld lebt, wird ihm dieses wie die beste aller Welten vorkommen und er begreift sich selbst als die Spitze der moralischen Nahrungskette und ordnet sich dementsprechend als integral / Gelb ein. Der blinde Fleck entsteht durch kognitive Verzerrungen oder auch durch Traumata.
  2. Bewertungen: Wie jedes Modell mit unterschiedlichen Stufen kann es verlockend sein, andere Menschen kategorisch zu bewerten und in Schubladen zu stecken. Dies ist natürlich nicht im Sinne einer integralen / systemischen Sichtweise. Zwar gibt es Tendenzen: der eine verhält sich eher typisch orange, die andere eher grün. Dies schwankt allerdings, abhängig von Kontext, Stresslevel und sozialem Umfeld.
  3. Der integrale Übermensch. In jeder Ebene steckt ein unabdingbarer Wert. Ritualisierte Sicherheit ist für eine Gesellschaft genauso wichtig wie Innovativität. Jedoch suggeriert die Entwicklungsrichtung nach oben, dass es besser sei, gelb bzw. integral zu sein und auf das gemeine, bunte Fußvolk darunter herabzublicken. Jedoch ist auch das ein Betrug an sich selbst. Integral bedeutet, dass alle Anteile wertschätzend integriert werden, auch die Schattenseiten.
  4. Beschleunigung. Eine typische Aussage zu diesem Etagenmodell ist, „Es gibt keinen Fahrstuhl“. Das heißt, Stufen können nicht übersprungen werden. Wer z.B. mit der Unordnung in sich oder in seinem Umfeld kämpft, der arbeitet gerade an der Nachreifung in der blauen Ebene. Das kann auch für eine Person gelten, die sonst sehr ökologisch bewusst ist. Jedoch wird die Anhaftung in der Unordnung dafür sorgen, dass die Person erst ganz frei ihr Leben einer globalen Perspektive widmen kann, wenn diese “blaue Hausaufgabe” erledigt ist. Und dann auch die anderen “Hausaufgaben”.

Hinweise & Tipps

  • Selbstreflexion. Eine ehrliche, eventuell unangenehme Auseinandersetzung mit den eigenen Anhaftungen & unerfüllten Verlangen ist notwendig, andernfalls schaut der Betrachter durch ein getrübtes Glas nach außen. 

Zieh zuerst den Balken aus deinem Auge; dann kannst du versuchen, den Splitter aus dem Auge deines Bruders oder deiner Schwester herauszuziehen. (Jesus)

  • Mit offenen Augen und offenem Herzen analysieren. Bei der Einschätzung der eigenen und fremden Entwicklungssituation hilft eine Haltung geistiger und herzlicher Offenheit gegenüber dem menschlichen System, welches betrachtet wird.
  • In Verbindung bleiben. Von außen ist es leicht, ein oberflächliches Urteil über Menschen und Situationen zu fällen. Erst wenn du innerlich wirklich involviert bist, kannst du die realen Schwierigkeiten und Hindernisse nachvollziehen.
  • Umarme die Unvollkommenheit. Kein Mensch ist vollkommen. Die Akzeptanz der eigenen Schwächen und der Schwierigkeiten anderer Menschen erlaubt einen klaren Blick auf die Realität. Und je besser die Sicht auf die Realität, desto realistischer wird der Erfolg einer Strategie.
  • Entspannung öffnet die Entwicklungsmöglichkeiten. Wenn wir an unseren Glaubenssätzen und Vorurteilen festhalten, spannen wir uns körperlich wie seelisch an. Wenn wir uns entspannen, können wir loslassen und wir können weitergehen.
  • Der Schmetterling muss sich selbst aus dem Kokon befreien: 
    Einem anderen Menschen bei der Entwicklung zu helfen geht nur, wenn dieser sie aus eigenen Kräften bewältigen kann und will. Ratschläge sind dann auch Schläge. Die erwachsene Haltung übernimmt eigene Verantwortung für die persönliche Entwicklung. Eine starke innere Abhängigkeit behindert ein authentisches Reifen. Fahrstühle gibt es nicht, schubsen funktioniert auch nicht.

Hast du bereits Erfahrungen mit Spiral Dynamics gesammelt? Dann lass sie uns wissen, z.B. unten als Kommentar!
Hast du Interesse, das Modell kennenzulernen, zu vertiefen oder auf deine Organisation anzuwenden?

Quellen

[1] Clare Graves, Levels of Existence: An Open System Theory of Values. In: Journal of Humanistic Psychology, November 1970
[2] Maslow, Abraham, 1962. Toward a Psychology of Being (Princeton, NJ, D. Van Nostrand Co.)
[3] Jean Piaget: Meine Theorie der geistigen Entwicklung. Hrsg.: Reinhard Fatke. Band 142. Beltz, 2003
[4] Lawrence Kohlberg: Zur kognitiven Entwicklung des Kindes. Baden Baden 1974, Suhrkamp Verlag
[5] Jane Loevinger: Stages of Personality Development. In: Robert Hogan u. a.: Handbook of Personality Psychology, Academic Press, San Diego 1997, S. 199–208.
[6] Erik H. Erikson, Identität und Lebenszyklus. Drei Aufsätze; Frankfurt a. M. 1966; 2. Aufl. 1973
[7] Vaillant, George E., and Eva Milofsky. „Natural history of male psychological health: IX. Empirical evidence for Erikson’s model of the life cycle.“ The American Journal of Psychiatry (1980).
[8] Snarey, J. R., Reimer, J., & Kohlberg, L. (1985). Development of social-moral reasoning among Kibbutz adolescents: A longitudinal cross-cultural study. Developmental Psychology, 21(1), 3–17
[9] Abraham MaslowMotivation and Personality (3. Auflage: 1987), Seite 150

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