Sales: Erfolgreich verkaufen für Coaches und Therapeuten [6 Strategien]

Coaches und Therapeuten sind Menschen, die mit Menschen arbeiten. Die Stärken sind daher oft die Hilfe, Fürsorge, Herzlichkeit und Beziehungskompetenz. Sales und hartes Verhandeln passt oft nicht dazu.

Problem: Manche Coaches und Therapeuten sind auch einfach zu nett – und nehmen der Harmonie zu Liebe lieber einen schlechten Deal hin. Dabei droht die Gefahr, sich ausnutzen zu lassen.

In diesem Artikel zeige ich dir Strategien und Taktiken, um für die Beratungsdienstleistungen einen guten Preis zu verhandeln.

6 Sales Strategien für Coaches und Therapeuten

  1. Aikido-Sales: Nutze die Energie des Gegenübers und wandle sie um in einen Coaching-Auftrag.
  2. Pacing & Leading: Schwing dich auf die Gedanken, Emotionen und Haltungen deines Gegenübers ein – und übernimm die Führung für den Dialog.
  3. Gib Orientierung und Klarheit: Stell dir vor, dein Klient ist ein kleines Kind – es möchte an die Hand genommen und geführt werden. Vermittle ihm Sicherheit, Freude und einen positiven Ausblick.
  4. Always close for something. Halte den Ball im Spiel und spiel ihn regelmäßig mit dem Gegenüber hin und her – und sorge dafür, dass er nie liegen bleibt!
    Konkret: Um den Dialog am Laufen zu halten, sollte am Ende jeder Konversation ein CTA, ein Suggestion oder ein nächster Action Step oder Termin stehen. Andernfalls läufst du Gefahr, auf eine Antwort zu warten und zu hoffen.
  5. Functional pricing: Stundensatz, Tagessatz, Pauschale, Aufwandsentschädigung, Erfolgshonorar? Egal! Finde das pricing, welches es deinen Klienten möglichst einfach macht, dich zu buchen.
  6. Pain Points, Bedürfnisse, Leiden, Sehnsüchte: auf dieser Ebene entstehen Aufträge

»sell before build« als Sales Strategie für Coaches und Berater

Through Running a test, we are becoming the best.

Als Coach und Berater gibt es meist viele Möglichkeiten für die Vermarktung deiner Kompetenzen. Welche Angebote wirklich Sinn ergeben, richtet sich nach deinem Produkt-Market-Fit (PMF). Jedoch kommt es oft vor, dass der PMF nicht bekannt ist oder sich mit der Zeit verändert.

Problem: Es ist teuer (Zeit, Energie, Personal, Investitionen) Angebote zu entwickeln ohne sich klar zu sein über die Nachfrage im Markt.

Ideal: Du weißt haargenau, was deine Zielgruppe sich wünscht und wofür sie gerne Geld bei dir ausgibt. Das bietest du Ihnen.

Lösung mit »sell before build«: Pitche ein Angebot so einfach wie möglich, zum Beispiel in einem Telefonat oder auf einer Landing Page und sorge dafür, dass du die Feedback erheben und die Resonanz wahrnehmen kannst.
Im Telefonat: bitte um Feedback oder noch besser, fordere es indirekt ein, indem du direkt über die Umsetzung redest und es quasi bereits verkaufst.
LandingPage: Analysiere den Traffic und vergleiche ihn mit anderen Angeboten, um herauszufinden, welche am vielversprechendsten sind. Ziel sollten auch hier Telefonate mit den potenziellen Kunden sein.

Das wichtigste ist nun, im Telefonat oder in einem Bewerbungsformular die Bedarfe zu erheben. Denn mit diesen Bedarfen kannst du nun, im Fall bereits erfolgreich verkaufter Angebote, das Angebot konkret ausgestalten, oder in den nächsten Telefonaten und oder überarbeiteten Version der Landing Pages die Suggestionen und Formulieren so anpassen, dass sie attraktiver für die Zielgruppe sind.

Wissenschaftliche Wirksamkeit

https://www.superoffice.com/blog/science-based-selling/ —> auseinandernehmen und Quellen untersuchen