Peak states: Trance & Kohärenz

Peak States ist ein Ansatz der Psychologie, der sich auf die Erreichung von optimalen emotionalen Zuständen konzentriert, um eine verbesserte psychologische und physische Gesundheit zu fördern. Zu den Vorteilen von Peak States gehören eine höhere Resilienz gegenüber Stress und Angst, ein gesteigertes Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl, eine erhöhte Kreativität und Motivation sowie eine bessere Beziehung zu anderen Menschen. Indem man die Fähigkeit entwickelt, diese positiven emotionalen Zustände gezielt herbeizuführen, kann man seine Lebensqualität verbessern und erfolgreichere Beziehungen und Karrieren aufbauen.

Was passiert in uns während Peak States?

Die verschiedenen Systeme im Körper, insbesondere das Nervensystem, kommen in ein optimales Gleichgewicht, sodass sich psychisches und physisches Wohlbefinden einstellt. Wir fühlen uns glücklich und verbunden mit uns selbst und mit der Welt. Negative emotionale Zustände wie Stress und Angst reduzieren sich, positive Zustände wie Freude und Glück verstärken sich.

Verwandte Begriffe & Konzepte:

Peak states, flow, trance, coherence, Erleuchtung, Sat-chit-ananda, samadhi, satori, el duende

  • Flow ist ein Zustand, in dem eine Person völlig in ihrer Tätigkeit aufgeht und eine höhere Konzentration und Produktivität erreicht.
  • Trance ist ein Zustand, in dem eine Person in einem tiefen Bewusstseinszustand ist und einen veränderten Bewusstseinszustand erlebt.
  • Coherence bezieht sich auf den Zustand, in dem die verschiedenen Systeme im Körper, einschließlich des Nervensystems, in einem optimalen Gleichgewicht arbeiten.
  • Erleuchtung, Sat-chit-ananda, Samadhi und Satori sind Begriffe, die in östlichen Religionen und Philosophien verwendet werden und auf einen Zustand der spirituellen Erleuchtung und des Einsseins mit dem Universum hinweisen:
    • Erleuchtung bezieht sich auf einen Zustand, in dem eine Person eine tiefgreifende spirituelle Einsicht gewinnt und das Wesen der Realität und des Universums erkennt. In vielen östlichen Religionen ist die Erleuchtung das höchste Ziel, das ein Mensch im Leben erreichen kann.
    • Sat-chit-ananda ist ein Sanskrit-Begriff, der sich auf einen Zustand des Bewusstseins bezieht, in dem eine Person das absolute Sein, Wissen und Glückseligkeit erfährt. Dieser Zustand wird als höchster Zustand des Bewusstseins angesehen, den eine Person erreichen kann: Sat = Sein, Chit = Bewusst, Ananda = freudig
    • Samadhi ist ein Zustand des Bewusstseins, in dem eine Person völlig in ihrem gegenwärtigen Zustand aufgeht und eine tiefgreifende Erfahrung von Einheit und Einssein mit dem Universum erlebt. Dieser Zustand wird oft als höchster Zustand der Meditation angesehen.
    • Satori ist ein japanischer Begriff, der sich auf eine plötzliche und tiefgreifende spirituelle Einsicht oder Erleuchtung bezieht. Es ist ein Zustand des Bewusstseins, in dem eine Person die Realität auf eine neue und tiefere Weise wahrnimmt und versteht. Satori wird oft als ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Erleuchtung angesehen.
  • El Duende ist ein spanischer Begriff, der sich auf einen Zustand bezieht, in dem ein Künstler eine besondere Inspiration und Leidenschaft empfindet, die ihre Arbeit auf ein höheres Niveau bringt.

Gemeinsame Merkmale von Peak States

  • Im Einklang mit den eigenen Bedürfnissen
  • Verbundenheit mit sich selbst, der Umwelt, dem Universum
  • Transzendenz
  • mehrere wesentliche Gehirn-Netzwerke sind im Einklang zum aktuellen Prozess („gekoppelte funktionale Gehirn-Netzwerke“)

 

Quellen zu den Prinzipien hinter Peak Sates

[1] Singer, Wolf. „Striving for coherence.“ Nature 397.6718 (1999): 391-393.

[2] Meador, Kimford J., et al. „Gamma coherence and conscious perception.“ Neurology 59.6 (2002): 847-854.

[3] Dobbs, David. „Zen Gamma.“ Scientific American Mind 16 (2005): 9.

[4] Strogatz, Steven H. Sync: How order emerges from chaos in the universe, nature, and daily life. Hachette UK, 2012.

[5] Tiller, W A et al. “Cardiac coherence: a new, noninvasive measure of autonomic nervous system order.” Alternative therapies in health and medicine vol. 2,1 (1996): 52-65.