Storytelling

Storytelling-Ansätze

  1. Heldenreise (monomyth)
  2. Dramatischer Höhepunkt: alles spitzt sich auf den Climax zu
  3. Emotionale Achterbahn: regelmäßige, kurze, starke emotionale Ausschläge, die die Spannung der Rede erhöhen
  4. in media res: mitten in der Geschichte beginnen
  5. Verschmelzende Welten: zwei zunächst unabhängige Erzähstränge treffen sich am Ende in einer Idee,
    dialektisches Prinzip, Spiral Dynamics
  6. Fraktale: Die Geschichte in der Geschichte in der …
    Der Schimmelreiter
  7. Fehlstart: scheinbar vorhersehbare geschichte erzählen, aber sie bald gegen die Wand fahren lassen und von vorne beginnen
  8. Blütenstruktur: viele geschichten / redner immer wieder auf ein Thema zurückkommen lassen

7 Story-Archetypen (Seven Basic Plots)

Christopher Booker arbeitete 34 Jahre seines Lebens an seinem Buch Seven Basic Plots, in dem er die psychologische Bedeutung von Geschichten verglich, angelehnt an C. G. Jung. Darin unterschied er sieben Archetypen von Geschichten:

  1. Das Monster besiegen
  2. Vom Tellerwäscher zum Millionär
  3. Die Mission
  4. Reise und Rückkehr
  5. Komödie
  6. Tragödie
  7. Wiedergeburt

Das Periodensystem des Storytellings

storytelling unternehmen

Prinzipien für erfolgreiches Storytelling

Erfolgreiche Geschichten sind

  1. einfach gehalten und leicht nachzuerzählen, auch für Kinder,
  2. emotional, Gefühle ansprechend,
  3. authentisch erzählt,
  4. und für eine relativ breite Zielgruppe geeignet.

Storytelling Tipps

  1. Probiere Kreativitätstechniken, um auf neue Ideen zu kommen
  2. Kreativitäts-Methoden wie Design Thinking helfen, um neue Welten zu entdecken, ungestillte Bedürfnisse der Leser zu erkennen und darauf afbauend einen Plot zu designen
  3. Kreative Heuristiken, helfen, um auf neue Ideen zu kommen
  4. Schreib-Retreats & Seminare können dir helfen, den richtigen Fokus zu finden
  5. Wähle für deine Charaktere (und dich selbst?) die passenden Archetypen aus bzw. vermische sie sinnvoll (siehe unten)
  6. der Online-Kurs „Creative Self“ hilft dir, deinen Kreativität zu entfalten, deine Kernbotschaften zu finden und deine Vision als Storyteller zu schärfen
  7. Komm zum Seminar „Seelenwege„, welches die Heldenreise-Struktur benutzt, um die eigenen Ideen zu entfalten, in einer inspirierenden, entspannenden Umgebung

Nützlich: 12 Archetypen nach Jung als Charakter-Inspiration

  1. Der Weise
  2. Der Unschuldige
  3. Der Entdecker
  4. Der Herrscher
  5. Der Schöpfer
  6. Der Fürsorgliche
  7. Der Magier
  8. Der Held
  9. Der Rebell
  10. Der Liebende
  11. Der Narr
  12. Der Jedermann

Dass diese Archetypen immer wieder auftreten in menschlichem Verhalten deutet daraufhin, dass sie hard-coded sind und es eine neuro-biologische Grundlage im Homo Sapiens und seiner Entstehung gibt.

Meine Hypothese: Sie entstehen als Superposition aus zentralen neurologischen Prozessen und Rollen in sozialen Gemeinschaften.

Pixar’s 22 Storytelling Prinzipien

  1. You admire a character for trying more than for their successes.
  2. You gotta keep in mind what’s interesting to you as an audience, not what’s fun to do as a writer. They can be v. different.
  3. Trying for theme is important, but you won’t see what the story is actually about til you’re at the end of it. Now rewrite.
  4. Once upon a time there was ___.
    Every day, ___.
    One day ___.
    Because of that, ___.
    Because of that, ___.
    Until finally ___.
  5. Simplify. Focus. Combine characters. Hop over detours. You’ll feel like you’re losing valuable stuff but it sets you free.
  6. What is your character good at, comfortable with? Throw the polar opposite at them. Challenge them. How do they deal?
  7. Come up with your ending before you figure out your middle. Seriously. Endings are hard, get yours working up front.
  8. Finish your story, let go even if it’s not perfect. In an ideal world you have both, but move on. Do better next time.
  9. When you’re stuck, make a list of what WOULDN’T happen next. Lots of times the material to get you unstuck will show up.
  10. Pull apart the stories you like. What you like in them is a part of you; you’ve got to recognize it before you can use it.
  11. Putting it on paper lets you start fixing it. If it stays in your head, a perfect idea, you’ll never share it with anyone.
  12. Discount the 1st thing that comes to mind. And the 2nd, 3rd, 4th, 5th – get the obvious out of the way. Surprise yourself.
  13. Give your characters opinions. Passive/malleable might seem likable to you as you write, but it’s poison to the audience.
  14. Why must you tell THIS story? What’s the belief burning within you that your story feeds off of? That’s the heart of it.
  15. If you were your character, in this situation, how would you feel? Honesty lends credibility to unbelievable situations.
  16. What are the stakes? Give us reason to root for the character. What happens if they don’t succeed? Stack the odds against.
  17. No work is ever wasted. If it’s not working, let go and move on – it’ll come back around to be useful later.
  18. You have to know yourself: the difference between doing your best & fussing. Story is testing, not refining.
  19. Coincidences to get characters into trouble are great; coincidences to get them out of it are cheating.
  20. Exercise: take the building blocks of a movie you dislike. How d’you rearrange them into what you DO like?
  21. You gotta identify with your situation/characters, can’t just write ‘cool’. What would make YOU act that way?
  22. What’s the essence of your story? Most economical telling of it? If you know that, you can build out from there.

Heldenreise Storytelling: Ablauf nach Joseph Campbell

Heldenreise Seminar - kreativer Prozess

  1. Es war einmal… Zuhause sein in der gewohnten Welt.
    Ein stabiler Urpsrungs-Zustand.
  2. Call: Ruf zum Abenteuer, geht meist einher mit einer Destabilisierung.
  3. Schwelle: Begegnung mit dem Schwellenwächter, übertreten der Schwelle in ein neues Abenteuer in einer neuen Welt
  4. Prüfungen
  5. Konfrontation mit äußeren Feinden / Herausforderungen, aber auch inneren Ängsten und Schatten. Hier stößt der Protagonist an seine Grenzen.
  6. Helfer und neue Freunde
  7. Integration: Wachstumsschmerzen und Reifung, dadurch entsteht letztlich die innere Veränderung und Persönlichkeitsentwicklung
  8. Endgegner: Kampf mit dem Drachen, um den Schatz zu bergen und vielleicht die Prinzessin zu retten
  9. Schatz nach hause bringen.
  10. Rückkehr in die alten Heimat als neue, reifere Persönlichkeit. Ein neuer Gleichgewichtszustand mit stärkeren Ressourcen hat sich eingestellt.

… mehr über die Heldenreise


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