fbpx

Führungskompetenz

Führungskompetenz & Definition Was ist Führung?

Um Führungskompetenzen verstehen und benennen zu können, hilft ein Blick auf das moderne Konzept von Führung:Führung in menschlichen Gruppen bezeichnet die Beeinflussung von Verhalten und Haltungen von Menschen, ausgerichtet an Zielen, Werten und Visionen. Führung ist also das Verhalten, welches dazu führt, dass eine Gruppe oder Organisation sich vorteilhaft organisiert, weiterentwickelt und die gewünschten Ziele erreicht. Indirekt sind all das Führungskompetenzen, die helfen, um in der Führungsposition die Ziele der Gruppe herbeizuführen. Dabei ist es prinzipiell egal, von wem die Führung ausgeht. Je nach Kultur, Werten und Tradition unterscheidet sich die Interpretation von Führung.

Macht, Verantwortung und Kompetenz

Führung geht stets einher mit Macht (über Ressourcen oder Menschen) und mit Verantwortung, diese entsprechend des Zweckes einzusetzen. Wird die Macht missbraucht, wird die Führungskraft ihrer Verantwortung nicht mehr gerecht, zum Beispiel durch Einsatz von Gewalt & nicht-einvernehmlicher Herrschaft.

Umgekehrt kann durch die Übernahme von Verantwortung eine Person Macht erwerben und dadurch in eine Führungsrolle gehen. Um die Macht verantwortungsbewusst auszuüben, braucht die Führungskraft die Kompetenzen, um ihre Rolle zweckmäßig auszuführen und die Ziele zu erreichen.

Führungskompetenzen: 4 Rollen & Tätigkeiten einer Führungskraft

In ausreichend komplexen Organisationen gibt es vier Rollen von Führungskräften: Inhaltliche Experten, für Ordnung sorgende Manager, Leader und Coaches / Moderatoren. Je nach Persönlichkeit und Kultur sind die Rollen stärker oder schwächer ausgeprägt. Folgende Tabelle schafft einen Vergleich:

Experte Manager Leader Coach
Hat Erfahrung, klärt Fakten,
kennt den Fachbereich.Gibt Ratschläge und Lösungen, bewertet.
Analysiert Situationen, leitet Konsequenzen ab und verbessert Strukturen und Prozesse.

Verteilt Ressourcendelegiert Aufgaben.

Inspiriert, Motiviert, Repräsentiert nach außen, ist Vorbild, steht für das Team ein, stiftet Sinn, richtet aus.

Motiviert die Mitarbeiter, vorgegebene Strategien und Ziele zu erreichen.

Hört zu, Hilfe zur Selbsthilfe, stellt zielführende Fragen,
bewertet nicht, spiegelt & gibt Feedback.Entwickelt gemeinsam mit MA Ziele, vermittelt bei Konflikten.
Übung zur Selbstreflexion:
1. Welche Rollen hast du bereits gut ausgeprägt?
2. Welche Rollen und Kompetenzen könntest du noch stärker entwickeln?

Führungskompetenz: Autoritär vs. Laissez faire

Prinzipiell man Führung von Menschen danach unterscheiden, ob sie eher direktiv, autoritär geschieht oder eher locker, liberal, laissez-faire.

Spoiler: Es kommt natürlich auf die Situation an. Je nach Stress-Level, Beziehungsstabilität, Verrtauen und Kontext sind klare Ansagen hilfreich oder eher eine inspirierende Vision, die der anderen Person viel Raum lässt, selbst einen Weg zum Ziel zu finden.

Effektive Team-Führung: 3 Prinzipien erfolgreicher Führungskompetenz

  1. Pacing & Leading:

    Verstehe zunächst die Menschen, die du führst, hole sie dort ab und gib der weiteren Entwicklung eine klare Richtung!

    Pacing: Was sind ihre Werte? Welche Sprache und Symbole benutzen sie, um ihre Emotionen auszudrücken? Wie schnell oder langsam öffnen sie sich? Synchronisiere dich zunächst mit diesen Werten, Symbolen und dem Rhythmus.
    Leading: Zeige eine positive Richtung auf, indem du die Sprache der Menschen benutzt, die du führen möchtest. Sorge für Akzeptanz und Vertrauen, indem du ihre Werte respektierst und ausdrückst.

  2. Präsenz:

    Egal, was kommt, sei präsent für die Menschen, die du führen möchtest.
    Präsenz geschieht nonverbal und Menschen spüren unbewusst, ob ein anderer Mensch geistig und emotional präsent ist oder nicht. Deine eigene Präsenz kannst du am besten über Körperwahrnehmung, Selbstregulation und Beziehungskompetenz beeinflussen (vgl. Trauma-Integration). Wenn du deinen Körper und Emotionen klar spüren kannst und den Kontakt zu deinem Gegenüber, dann kannst du für die andere Person präsent sein. Präsenz signalisiert deinem Gegenüber Wertschätzung, Sicherheit und Vertrauen. Damit steigt die Chance, dass die andere Person sich von dir führen lässt.

  3. Be the change you want to see in the world!

    Gandhi forderte Gewaltlosigkeit gegenüber seinem Volk und lebte diese.
    Andere Menschen können diesen Mut bewundern und dir dafür folgen.

Humoristische Erklärung von Führung „How to start a Movement?“