Maslowsche Bedürfnispyramide

Die Bedürfnispyramide ist eine von Abraham Maslow erdachte Theorie, die menschliche Bedürfnisse und Motivationen hierarchisch beschreibt.

Wie genau sieht das aus?

Die Bedürfnisstruktur geht von physiologischen Bedürfnissen (körperlichen Bedürfnissen wie Trinken, Schlaf) zu Selbstverwirklichung (Persönlichkeitsentfaltung).
Bedürfnisse aus einer oberen Ebene können erst erfüllt werden, wenn die untergeordneten Bedürfnisse befriedigt sind. Es muss also beispielsweise erst das Bedürfnis nach Arbeitsplatzsicherheit erfüllt sein, bevor das Individualbedürfnis nach Erfolg und Ansehen angegangen wird. Anwendungsbeispiele sind die Wirtschafts- oder Verkaufspsychologie oder Arbeits- und Organisationspsychologie.

Einteilung der Bedürfnis-Ebenen in der Pyramide nach Maslow:

Die Einteilung im Original bei Maslow ist etwas anders als im Titelbild dargestellt, Individualität & soziale Bedürfnisse sind dort in umgekehrter Reihenfolge. Wir haben uns auf die höheren sozialen Bedürfnisse konzentriert wie Gemeinschaft, Freundschaft und Liebe im Gegensatz zu den basaleren Bedürfnissen wie Zugehörigkeit und Akzeptanz, die nach persönlicher Erfahrung ein sehr viel Grundlegenderes Thema darstellen. Außerdem unterscheiden sich die Prioritäten oberhalb der Überlebensnotwendigkeit zwischen Menschen. Je nach frühkindlicher Prägung, Erziehung und Kultur gibt es unterschiedliche Defizite und Wertigkeiten, die die Hiearchie beeinflussen.

Hierarchie der Bebürfnisse in der Pyramide á la Maslow:

  • Überleben
  • Schutz / physische Sicherheit
  • Flüssigkeit
  • Nahrung
  • Schlaf
  • Ruhe
  • soziale Akzeptanz
  • Zugehörigkeit zu einer Gruppe
  • Autonomie
  • Sexualität
  • sich durchsetzen
  • Macht
  • Besitz
  • Status
  • Anerkennung
  • Erfolg
  • Selbstwirksamkeit
  • Gemeinschaft
  • Freundschaft
  • Liebe
  • Glück
  • Kreativität
  • Selbstverwirklichung
  • Transzendenz

Maslow in der Praxis

Anhand der Moslowschen Bedürfnishierarchie lassen sich Probleme im Team genauer auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter*innen hin analysieren und strukturieren. Eine schlechte Arbeitsatmosphäre oder Stimmung im Team verweist etwa auf die dritte Ebene der sozialen Bedürfnisse. Wenn es keine Feedbackkultur gibt, so hat dies Auswirkungen auf die vierte Ebene der Individualbedürfnisse. Die Pyramide kann helfen auf die verschiedenen Bedürfnisse zu schauen und zu priorisieren.

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