Top 10 Cognitive Biases: So erzeugen wir die Matrix

Der menschliche Geist verfehlt die Realität: unser Geist ist Opfer von Illusionen, Verklebungen, Fälschungen, plumpen Lügen und Einbildungen – zusammengefasst: wir unterliegen kognitiven Verzerrungen, die unsere Entscheidungen beeinflussen.

Es gibt viele verschiedene kognitive Verzerrungen – auch Cognitive Biases genannt. Populär gemacht wurden die kognitiven Verzerreungen vor allem durch die Arbeit von Daniel Kahneman. Manche der Cognitive Biases beziehen sich auf individuelle Entscheidungen, andere auf Verhalten speziell in Gruppen.

Das Wissen um die Verzerrungen bringt Vorteile: Mit dem Aufkommen der Psychologie und Neurowissenschaft als einflussreiche Wissenschaften wurden viele dieser Verzerrungen entdeckt und dienen in der Werbeindustrie als hilfreiche Tools, Konsumentscheidungen zu beeinflussen. Es ist also wichtig sich diese Schwächen unseres Denkens bewusst zu machen und sie in den richtigen Situationen zu erkennen um nicht zum Spielball der Interessen anderer zu werden.

Executive Summary Cognitive Biases: Folgen, Lösungen und Erklärungen

Hier findest du in kürze das Wichtigste in Kürze, was du für dich persönlich und deine Arbeit über kognitive Verzerrungen wissen solltest.

Negative Konsequenzen und Gefahren durch Kognitive Verzerrungen

  • getrübte Wahrnehmung der Umwelt
  • Fehleinschätzung von Wahrscheinlichkeiten und Möglichkeiten
  • irrationale Entscheidungen und damit ggf. Schaden für
    • persönliches,
    • gesellschaftliches,
    • ökologisches Wohlergehen.

Lösungsansätze zum Umgang mit Kognitiven Verzerrungen

Wie können wir mit den kognitiven Verzerrungen unseres Geistes umgehen? Hier folgt eine Gebrauchsanweisung für moderne, mündige Menschen:

  1. Akzeptanz: Akzeptiere, dass dein Geist und der deiner Mitmenschen selten die Realität sieht, wie sie wirklich ist, sondern eine getrübte, subjektive Version. Dadurch sind auch nur verzerrte Meinungen, Wahrnehmungen und Entscheidungen möglich.
  2. Wissen: Kenne die wichtigsten kognitiven Verzerrungen und ihre Wirkungen auf Entscheidungen, Gruppen und die Gesellschaft.
  3. Sensing: Erkenne kognitiven Verzerrungen bei anderen Menschen – und bei dir selbst.
  4. Schule kritisches Denken, um Wahrnehmungen, Aussagen und Entscheidungen zu hinterfragen, um Realität und Illusion zu unterscheiden.
  5. Nutze Nudging als Ansatz, um die Biases zu nutzen, um dir und anderen Menschen Entscheidungen abzunehmen – und zu manipulieren. Nudging ist also eine gestalterische Anwendung für menschliches Verhalten und Kommunizieren und kann durch Design Thinking facilitiert werden, um Produkte, Prozesse und Umgebungen bedürfnisgerecht zu gestalten.
  6. Kenne & nutze Kreativitätstechniken und öffne damit die geistigen Möglichkeiten jenseits von kognitiven Einschränkungen.
  7. Prävention: Kultiviere Persönlichkeitsentwicklung & 21st Century Skills und erweitere damit das geistige Kompetenzspektrum der Menschen und die Robustheit gegenüber kognitiven Verzerrungen.

Erklärungsansatz für die kognitiven Verzerrungen

Bottleneck: Unsere bewusste Aufmerksamkeit hält 7 Informationseinheiten (chunks of information) gleichzeitig aus [1], alles darüber hinaus wird ausgeblendet, ans Unbewusste verwiesen, und erzeugt im schlechtesten Fall Überforderung oder Verwirrung.

Design by Nature: Wir werden einfach nicht als rationale Geister geboren. Wir sind Säugetiere mit Reflexen, Trieben, Instinkten, Emotionen und anerzogenen Gewohnheiten. Die Kräfte unserer Instinkte, Emotionen und Gewohnheiten sind sehr stark und meist stärker als rationale Abwägungen.

Erst durch langjährige Bildung und Übung kann kritisches und logisches Denken eine nüchterne Betrachtung der Realität ermöglichen – und damit auch ein rationales Fällen von Entscheidungen.

Top 10 Cognitive Biases

Hier folgen nun die Top 10 – basierend auf meiner Wahrnehmung, Relevanz und der Verwendung in psychologischer Literatur und in der Wirtschaft.

1. Eskalierendes Commitment

Das eskalierende Commitment bezeichnet die Tendenz, sich gegenüber einer früher getroffenen Entscheidung verpflichtet zu fühlen, an dieser festzuhalten und weitere Ressourcen für sie bereitzustellen, obwohl sich diese Entscheidung bisher als ineffektiv oder falsch erwiesen hat. (vgl. Brockner & Rubin, 1985; Staw & Ross, 1987).Warum? Weil wir uns ungern eingestehen, dass wir einen Fehler begangen haben.

Verwandt ist auch eine Verkaufstechnik, die sich Foot-in-the-Door-Technik nennt. Bei dieser wird dem potentiellen Kunden ein kleines Zugeständnis abgerungen und dann mit einer größeren nachgelegt. Hat eine Person einmal „ja“ gesagt, ist es wahrscheinlich, dass sie auch zu der nächsten Forderung „ja“ sagen wird.

2. Selektive Wahrnehmung

Die selektive Wahrnehmung ist ein Grundeffekt der menschlichen Aufmerksamkeit, der dazu führt, dass nur bestimmte Informationen ins Bewusstsein kommen und sehr viele Informationen drumherum ausgeblendet werden. Ein klassisches Beispiel ist der Cocktail-Party-Effekt: lauter Menschen sprechen über alles mögliche, davon dringt weniges zu deinen Ohren. Aber wenn dein eigener Name irgendwo genannt wird, hörst du plötzlich auf, auch unter dem diffusen Gebrabbel der Masse. Die selektive Wahrnehmung filtert das meiste heraus und lässt nur die Reize durch, die wahrscheinlich für dich relevant sind. Das ist sehr natürlich und gesund, denn schließlich könnten wir niemals alle Reize um uns herum gänzlich verarbeiten.

Selektive Wahrnehmung und Selbsterfüllende Prophezeihungen

Selektive Wahrnehmung ist eine gute Grundlage für Selbsterfüllende Prophezeihungenaus der Erwartung, dass ein bestimmtes Ereignis eintritt, entsteht eine Rückkopplung an das Verhalten. Das Verhalten führt dann ggf. das erwartete Resultat herbei.

Ein negatives Beispiel habe ich oft im Mathematik-Unterricht erlebt: „Ich kann einfach kein Mathe, meine Eltern konnten auch schon kein Mathe und als Mädchen werde ich es auch nie lernen“… womit dieser Glaubenssatz verhindern kann, dass sich das Kind überhaupt erst darum bemüht, Hilfe annimmt oder weitere Lernschritte unternimmt. Es werden die positiven Möglichkeiten einfach weg-selektiert.

Positives Beispiel für eine selbsterfüllende Prophezeihung: Weil ich erwarte, dass ich gesund und fit bis ins hohe Alter bin (Wunsch), ernähre ich mich gesund (Verhalten) und genieße meine sportlichen Fähigkeiten (verstärkende emotionale Emotion), wodurch ich gesund und fit werde oder bleibe (erwartetes Resultat). Ich selektiere für mein Verhalten und eine Entscheidungen nach den Möglichkeiten, die meinem Selbstbild dienen.

Sofern das Ereignis (z.B. schlechte Noten in Mathe) tatsächlich eintreten kann und beeinflussbar ist durch das individuelle Verhalten (Mathe üben oder nicht Mathe üben), wird dann die Erwartung daran („ich werde schlechte Noten in Mathe bekommen“) zum Wirkfaktor für das Resultat… dies ist auch die Grundlage für das Law of Attraction.

3. Confirmation Bias

Der Confirmation Bias ist die Tendenz, Informationen auf eine Art und Weise zu suchen selektieren, zu interpretieren, zu bevorzugen und abzurufen, die die früheren Überzeugungen oder Hypothesen bestätigt.

Dies zeigt sich in

  • Verschwörungstheorien,
  • Esoterik,
  • Spiritual Bypassing,
  • Astrologie und Pseudowissenschaft

– anstatt die eigenen Wünsche, Hoffnungen und Glaubenssätze zu hinterfragen oder gar wissenschaftliche Kriterien anzuwenden, sorgt der Confirmation Bias eher dafür, dass immer neue Argumente gefunden werden, um die eigenen Vorstellungen zu bestätigen.

Berühmtes Beispiel zum Confirmation Bias aus der Wissenschaft

Selbst Albert Einstein lieferte eine Demonstration für seinen Confirmation Bias, als er über Monate und Jahre hinweg die statistische Natur der Quantenmechanik nicht akzeptieren wollte und immer neue komplizierte Gegenargumente, um seinen berühmten Satz zu bestätigen: „Gott würfelt nicht.“

Die Kirche hielt jahrhunderte lang an widerlegten Glaubenssätzen fest, wie es mal in der Bibel als Hypothese formuliert wurde:

  • Die Erde sei der Mittelpunkt des Sonnensytems und des Universums
  • Gott habe die Erde in 7 Tagen geschaffen

Galileo Galilei musste dafür seine Forschung widerrufen, Giordano Bruno wurde sogar dafür auf dem Scheiterhaufen verbrannt.

Geschichte zum Confirmation Bias: Der Mann, der glaubte, er sei eine Leiche

Ein klassisches Beispiel für den Confrmation Bias ist die Geschichte vom Mann, der glaubt, er sei eine Leiche. Er isst nicht und geht nicht zur Arbeit. Er sitzt einfach die ganze Zeit über da und behauptet, er sei eine Leiche. Der Arzt versucht, den Mann davon zu überzeugen, dass er nicht tot sein kann. Sie streiten lange über diese Frage.
Schließlich hat der Psychiater eine Idee, um den Mann zu überzeugen: „Können Leichen bluten?“ Der Mann denkt einen Augenblick lang nach und sagt dann: „Nein. Da alle Körperfunktionen zum Stillstand gekommen sind, kann eine Leiche nicht bluten.“
Daraufhin sagt der Psychiater: „Also gut, dann wollen wir jetzt ein Experiment machen. Ich werde eine Nadel nehmen, Ihnen damit in den Finger stechen und schauen, ob er blutet.“ Da der Patient ja eine Leiche ist, kann er nicht viel dagegen einwenden. Der Psychiater sticht ihm also eine Nadel in den Zeigefinger, und der Finger des Mannes fängt zu bluten an. Der Patient schaut sich die Sache verblüfft an und sagt letztlich: „Unglaublich! Leichen können doch bluten!“

Verwandte Effekte zum Confirmation Bias

Menschen neigen auch dazu, mehrdeutige Beweise als Unterstützung ihrer bestehenden Position zu interpretieren. Voreingenommene Suche, Interpretation und Erinnerung wurden herangezogen, um Folgendes zu erklären:

  • Einstellungspolarisierung – wenn eine Meinungsverschiedenheit extremer wird, obwohl die verschiedenen Parteien denselben Beweisen ausgesetzt sind.
  • Glaubensausdauer – wenn Überzeugungen bestehen bleiben, nachdem sich herausgestellt hat, dass die Beweise für sie falsch sind,
  • Der irrationale Primatseffekt – eine größere Abhängigkeit von Informationen, die zu Beginn einer Serie gefunden wurden
  • Illusorische Korrelation – wenn Menschen fälschlicherweise eine Assoziation zwischen zwei Ereignissen oder Situationen wahrnehmen (Q-Annon ist hier eine berühmte Ausnutzung dieses Effekts)

4. Halo-Effekt

ist eine aus der Sozialpsychologie bekannte kognitive Verzerrung, die darin besteht,
von bekannten Eigenschaften einer Person auf unbekannte Eigenschaften zu schließen.

Der Begriff Halo bedeutet Heiligenschein und bedeutet, dass eine erster Eindruck alle weiteren Eindrücke überstrahlen kann. Wenn zum Beispiel Person A Sympathie für Person B empfindet und generell Menschen sympathisch findet, die großzügig sind, wird Person A annehmen, dass Person B großzügig ist, ohne dafür irgendeinen Hinweis zu haben.

5. Negativity Bias

Der Negativity Bias (deutsch: Negativitätsverzerrung oder Negativitätseffekt) ist die Vorstellung, dass Dinge negativer Natur (z. B. unangenehme Gedanken, Emotionen oder soziale Interaktionen; schädliche / traumatische Ereignisse) selbst bei gleicher Intensität eine größere Auswirkung auf die eigene Person haben als neutrale oder positive Dinge.

Etwas sehr Positives hat im Allgemeinen weniger Einfluss auf das Verhalten und die Wahrnehmung einer Person als etwas, das gleichermaßen emotional wie negativ ist. Studien zur Negativitätsverzerrung wurden auch mit der Forschung im Bereich der Entscheidungsfindung in Verbindung gebracht. In einer Situation, in der eine Person je nach Ergebnis entweder etwas gewinnen oder verlieren kann, wurde argumentiert, dass potenzielle Kosten stärker berücksichtigt werden als potenzielle Gewinne.

6. Verlustaversion

Die Verlustaversion bezeichnet in der Psychologie und Ökonomie die Tendenz, Verluste höher zu gewichten als Gewinne. Beispielsweise ärgert man sich über den Verlust von 100 € mehr, als man sich über den Gewinn von 100 € freut.(Prospect Theory, Kahneman & Tversky)

Verwandt ist auch der sogenannte Endowment-Effekt. Dieser besagt, dass Menschen dazu tendieren, ein Gut wertvoller einzuschätzen, einfach dadurch, dass sie es besitzen (Richard Thaler).

Fun Fact: Beschrieben ist auch ein IKEA-Effekt. Dieser besagt, dass ein Zuwachs an Wertschätzung zu verzeichnen ist, der selbst entworfenen oder zumindest selbst zusammengebauten Gegenständen im Vergleich zu fertig gekauften Massenprodukten entgegengebracht wird.

7. Mere-Exposure Effect

Mit Mere-Exposure-Effekt bezeichnet man in der Psychologie die Tatsache, dass allein die wiederholte Wahrnehmung einer anfangs neutral beurteilten Sache ihre positivere Bewertung zur Folge hat. Zum Beispiel lässt die Vertrautheit mit einem Menschen diesen attraktiver und sympathischer erscheinen. Der Mere-Exposure-Effekt tritt nicht auf, wenn die Bewertung beim ersten Kontakt negativ ausfiel; in diesem Fall wird durch wiederholte Darbietung die Abneigung stärker. Der Effekt tritt auch bei unterschwelliger Wahrnehmung auf, das heißt, es spielt keine Rolle, ob sich die Person des Kontakts bewusst ist oder nicht.

8. Korrumpierungseffekt

Wenn Menschen einen Gewinn oder Geld in Aussicht gestellt bekommen für eine Tätigkeit, kann die Motivation sinken. Mehr dazu.

9. Funktionale Fixierung

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Die gedachten Optionen für eine Problemlösung sind reduziert auf die standardmäßig verfügbaren. Dies zeigt sich am Beispiel des 9-Punkte-Problems: „Können 3 gerade Strecken durch die 9 Punkte gezogen werden, ohne den Stift abzusetzen, d.h. ohne Lücken zwischen den Enden der Striche?“.

Die meisten Menschen finden keine Lösung, da sie sich nicht trauen, um die Ecke zu denken…

Die funktionale Fixierung wird auch kognitive Fixierung genannt und ist eine starke Kreativitätsblockade – sie verhindert andere Lösungen als die bekannte, fixierte.

Funktionale Fixierung: Law of the Instrument

Wer nur einen Hammer als Werkzeug hat, wird jedes Problem als Nagel betrachten.

Das Law of the instrument (engl. für „Gesetz des Instruments“; auch: „Maslows Hammer“) bezeichnet die Beobachtung, dass Menschen, die mit einem Werkzeug (oder einer Vorgehensweise) gut vertraut sind, dazu neigen, dieses Werkzeug auch dann zu benutzen, wenn ein anderes Werkzeug besser geeignet wäre. Dieser übermäßigen Benutzung eines Werkzeugs, für das der Benutzer eine – sachlich eventuell nicht gerechtfertigte – Vorliebe gefasst hat, liegt oft der Denkfehler zugrunde, dass eine Vorgehensweise, die in der Vergangenheit zum Erfolg geführt hat, künftig auch in allen anderen Fällen zum Erfolg führen werde.

Ich selbst habe mich am Anfang meiner beruflichen Tätigkeit als Berater dabei ertappt, wie ich immer wieder

10. Group Think

Group Think (Gruppendenken) ist ein möglicher Effekt innerhalb einer Gruppe oder eines Teams. Eigentlich kompetente Menschen treffen dabei in der Gruppe schlechtere oder realitätsfernere Entscheidungen als sie alleine treffen würden, weil alle Individuen ihre Meinung an die erwartete Gruppenmeinung anpassen. Daraus können nachteilige Situationen entstehen, bei denen die Gruppe Handlungen oder Kompromissen zustimmt, die jedes einzelne Gruppenmitglied unter anderen Umständen ablehnen würde.

Ein einfacher Erklärungsansatz findet sich in der Evolutionspsychologie: dadurch, dass Menschen auf ihre Zugehörigkeit zur Gruppe fürs Überleben angewiesen sind, werden sie emotional dazu verleitet, sich der Gruppe anzupassen, um akzeptiert und unterstützt zu werden.

Auswirkung auf Gesellschaft und Unternehmen

Veränderung in großen menschlichen Systemen, z.B. in großen Unternehmen und Organisationen, sind oft träge, irrational, beladen mit Konflikten und Widersprüchen. Hier können besonders gut die verzerrten Wahrnehmungen, Entscheidungen und Gruppendynamiken beobachtet werden.

Durch Phänomene wie Übertragung, Mitläufertum, Group Think und Social Proof werden individuelle kognitive Verzerrungen auf der Gruppeneebene sichtbar – die Gruppe wirkt wie eine Vergrößerungslinse für die individuellen psychologischen Phänomene.

Selbsterfüllende Prophezeihungen beim Lernen in Seminaren und Workshops

Ich habe oft bewundert, wie sich Menschen durch Autoritäten und charismatische Persönlichkeiten berieseln lassen und pseudowissenschaftlichen Ideen folgen. Dies lässt sich zum Beispiel erklären mit folgenden kognitiven Verzerrungen:

  • Action Bias
  • Placebo
  • Horoskop-Effekt
  • Halo-Effekt
  • Hawthorn-Effekt

Cognitive Biases & Klimawandel

Am Beispiel des Klimawandels kann beobachtet werden, wie Handeln & Denken der Menschen getrennt ist. Auch gebildete Menschen, die sich der Konsequenzen ihres Verhaltens bewusst sind, halten sich selten konsequent an ökologische Prinzipien. Dafür spielen folgende Verzerrungen eine Rolle:

  • Status Quo – Bias
  • Inertia Effekt
  • Default-Effekt
  • psychologischer Rebound-Effekt
  • moralische Lizensierung
  • Mitläufertum / Bandwagon-Effekt
  • Social Proof

–> Zum ausführlichen Artikel Cognitive Biases & Klimawandel

Weitere nützliche Ansätze zu kognitiven Verzerrungen:



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