Divergentes Denken – Konvergentes Denken [Tipps & Hinweise]

Divergentes Denken zeichnet sich aus durch: 

  • Ideenflüssigkeit – Fähigkeit innerhalb kurzer Zeit viele verschiedene Ideen hervorzubringen
    [Tipp] Trainiere deine Ideenflüssigkeit mit kreativen Heuristiken, Kreativitätstechniken und dem kreativen Schalter
  • spontane Flexibilität – Fähigkeit in einer relativ unstrukturierten Situation verschiedenartige Lösungen für ein Problem zu finden
    [Hinweis] Hierfür brauchst du das richtige Mindset & ein Repertoir an nützlichen Ressourcen
  • Problemsensitivität (erkennen, dass und wo ein Problem besteht)
    [Tipp] Hierfür helfen Systemische Fragetechniken
  • Redefinition (bekannte Objekte neu verwenden, improvisieren)
    [Methode] Reframing mit WM-Fragen
  • Elaboration (anpassen der Ideen an Realität)
    [Ansatz] iterative Anpassung mit Scrum
  • Originalität (Ungewöhnlichkeit)
    Sei einfach wild und ungestüm und pfeife auf die Konventionen! 😉

→ nützlich bei unklarer Problemstellung und mehreren Lösungsmöglichkeiten

Divergentes Denken bedeutet, sich offen, unsystematisch und experimentierfreudig mit einem Thema oder Problem zu beschäftigen. Das divergente Denken ist das Gegenstück zum konvergenten Denken. Konvergentes Denken beschreibt das gewöhnliche, lineare, streng rational-logische Denken.

Konvergentes Denken zeichnet sich aus durch: 

  • Ideenbündelung – Fähigkeit, Informationen zu sammeln und zu einem Ergebnis zu bündeln (ergebnisorientiertes Denken – Analytik)
    [Tipp] Trainiere Konzentration durch Achtsamkeits-Übungen.
  • Schnelligkeit – Fähigkeit in einer relativ kurzen Zeit eine Lösung zu finden ( diese aus verschiedenen Möglichkeiten heraus zu filtern)

    → nützlich bei klar umrissener Problemstellung mit genau einer Lösung bzw. eindeutigem Lösungsweg

→ für einen erfolgreichen kreativen Prozess benötigen wir beide Denkweisen. Wir können und sollten diese aber nicht gleichzeitig ausüben.

Learnings:

  • Wir brauchen sowohl konvergentes als auch divergentes Denken
  • viele Tätigkeiten sind gemischt, dennoch ist es schwer, beides qualitativ hochwertig gleichzeitig ausführen
  • Divergentes Denken fällt im Erwachsenen-Alltag schwerer, wird im traditionell Umfeld nicht belohnt
  • In der Gruppe ist divergentes Denken auch schwer wegen Konformität & Angst vor Ablehnung → daher gibt es Brainstorming-Regeln  wie „Defer Judgement“

Kennst du Situationen, in denen viele Möglichkeiten/Ideen gesammelt werden vs. Situationen in denen aus vielen Möglichkeiten einige wenige ausgewählt werden?

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