Selbsthypnose … mit Anleitung in 6 Schritten

Du wolltest schon immer eine schlechte Eigenschaft in deinem Alltag loswerden, zum Beispiel mit dem Rauchen aufhören, den Stress in deinem Leben reduzieren oder auch dein Selbstbewusstsein steigern, hast dies bislang aber noch nicht geschafft? Bei all diesen Problemen kann Selbsthypnose ein sehr effektives Mittel sein, um deinen Zielen näher zu kommen. Im nun folgenden Text zeigen wir dir, was Selbsthypnose überhaupt ist, was die Wirkungen sein können und bieten dir außerdem eine Anleitung, in welcher der Prozess zur Erreichung des Hypnosezustands schrittweise erklärt wird.

Definition und Erklärung

Unter der Selbsthypnose versteht man eine Art der Hypnose, bei welcher sich die Anwender selbst hypnotisieren. Während bei der herkömmlichen Hypnose also mindestens zwei Menschen beteiligt sind, braucht es hier nur den Anwender selbst.
Um zu erreichen, dass der Anwender in einen Hypnosezustand versetzt wird, werden z.B. Entspannungstechniken, Meditationen und auch autogenes Training genutzt.
Generell kann jeder Mensch hypnotisiert werden – einige leichter, manche mit zunächst größeren Widerständen. Genauso ist es auch bei der Selbsthypnose. Die Suggestibilität ist ein Maß dafür, wie leicht Menschen sich in Trance führen lassen. Auch die aktuelle Tagesform kann ausschlaggebend dafür sein, wie leicht ein Mensch zu hypnotisieren ist.

Nutzen & Wirkung der Selbsthypnose

Die Selbsthypnose kann bei vielen Problemen und Beschwerden erfolgreich weiterhelfen. Folgende Ziele können erreicht werden:

Beispiel-Anleitung zur Selbsthypnose in 6 Schritten

Schritt eins: Entspannung – Zu Beginn des Prozesses begibst Du dich in einen Zustand der allgemeinen und tiefen Entspannung. Dieser Zustand kann durch autogenes Training oder auch durch eine progressive Entspannung der Muskeln erreicht werden.

Schritt zwei: Fixierung – Im zweiten Schritt wird dann damit begonnen, die gesamte Konzentration komplett nur auf sich selbst zu lenken und den Alltag und die Probleme des Alltags auszublenden. Indem Du den Blick zum Beispiel auf einen konkreten Punkt im Zimmer lenkst oder dich nur auf die eigene Atmung fokussierst, kann dieser Zustand erreicht werden.

Schritt drei: Induktion – Nach einiger Zeit, in welcher Du dich auf einen bestimmten Punkt fokussiert hast, wirst Du bemerken, dass deine Augenlider sehr schwer geworden sind. Bemerkst Du dies, können die Lider geschlossen werden.
Wenn Du dich auf die eigene Atmung konzentrierst, werden die Lieder jeweils bei jedem langsamen Ausatmen geschlossen. Dadurch, dass die Augenlider geschlossen sind, können alle Muskeln im gesamten Körper entspannt und gelöst werden.

Schritt vier: Vertiefung – Wenn der Anwender dann vollständig entspannt ist, kann damit begonnen werden, von zehn rückwärts bis zur null zu zählen. Dabei ist es möglich, dass die Zahlen nach und nach gar keine Rolle mehr spielen. Durch dieses langsame Zählen wird damit begonnen, den Zustand der Trance herbeizuführen.

Schritt fünf: Realisierung deiner Ziele – Wenn der Zustand der Trance erreicht worden ist, kannst Du damit beginnen, dich auf bestimmte Ziele zu fokussieren. Das geschieht, indem Du beispielsweise Sätze wie „Ich löse mich unbewusst und bewusst von dem Stress in meinem Körper“ immer wieder ruhig und entspannt in deinem Kopf wiederholst.

Schritt sechs: Rückkehr – Eine perfekte Dauer gibt es nicht – solange, dass du eine Resonanz im Körper spürst, aber nicht so lang, dass du abschweifst. Du kannst aus dem Zustand immer dann zurückkehren, wann Du es dir wünscht. Dies geschieht, indem Du deine eigene Aufmerksamkeit wieder auf deine Umgebung und deine Bewegungsimpulse hörst und ihnen nachgibst. Dabei werden sich deine Augenlider wieder bemerkbar machen, auch Sinneseindrücke wie Geräusche oder Gerüche werden wieder vermehrt wahrgenommen.
Wenn Du bemerkst, dass Du dich selbst und auch deine Umwelt wieder bewusst wahrnimmst, kann damit anfangen werden, im Kopf von drei runter bis eins zu zählen. Bei jeder Zahl wirst Du wacher und klarer, bis sich die Augen bei der Zahl eins wieder öffnen – Du bist aus der Selbsthypnose vollständig zurückgekehrt.

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